Missionstatement

Um dem Thema „Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel“ unter Berücksichtigung von Ethischen, Rechtlichen und Sozialen Implikationen Technologischer Entwicklungen in der Textilbranche zu begegnen, wurde eine interdisziplinäre Forschungsgruppe am Institut für Textiltechnik in Kooperation mit dem Lehrstuhl Technik- und Organisationssoziologie der RWTH Aachen aufgebaut.
Der Forschungsschwerpunkt liegt hierbei auf der Betrachtung von Soziotechnischen Systemen im Umgang mit neuen Technologien in der immer älter werdenden Belegschaft der Textilbranche. Die Heterogenität der Mitarbeiter hat in der Textilbranche im Vergleich zu anderen Branchen am stärksten zugenommen. Gleichzeitig muss die Orientierung an neuen Produktionstechniken wie denen der Industrie 4.0 zunehmen um im weltweiten Wettbewerb bestehen zu können.

Inhalte des Projektes sind, mit Fokus auf Mitarbeiter aller Altersstufen, die Konzeption, Entwicklung und Einführung Technischer und Sozialer Innovationen (Kompetenzaufbau und Maschinengestaltung) für die Textilindustrie, die für eine erfolgreiche Mensch-Maschine-Interaktion nötig sind. Industrie 4.0 kann nur funktionieren, wenn die Mitarbeiter von vornherein bei der Gestaltung von Lösungen berücksichtigt werden, da sie diejenigen sind die Systeme integrieren und nutzen.

Lösungsweg – Ziele

Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der Analyse und gezielten Gestaltung von soziotechnischen Systemen für eine älter werdende Belegschaft, insbesondere beim Umgang mit innovativen und vernetzten Produktionsschritten. Ein Fokus liegt auf der Implementierung intelligenter Mensch-Maschine-Schnittstellen, z. B. bei Bedienungs- und Unterstützungssystemen. Aber auch Personal-, Organisations- und Ausbildungsfragen werden als sogenannte „weiche“ Faktoren von Anfang an in die Forschung integriert. Der Ansatz soll perspektivisch auf andere Wirtschaftsbranchen übertragen werden.